Die Rallye 2013 ist vorbei. Hier unser Bericht:

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Tag 0, Freitag, 26.04.2013: Woodhome [DE] – Oberstaufen [DE]

Heute Nachmittag geht es auf den Weg nach Oberstaufen, wo wir uns erst einmal offiziell einschreiben und unsere Rallye Schilder sowie das GPS abholen. Vorher wird oben auf der Seite noch nichts zu sehen sein. Dann gehts erst mal in unsere Ferienwohnung, denn eine letzte Nacht im Luxus wollen wir uns gönnen. Und abends gibts natürlich die Rallye Party, so wie ich uns kenne lassen wir uns das nicht entgehen. Wir halten euch auf dem Laufenden!

 

Wir sind ohne größere Zwischenfälle in um ca. 17 Uhr Oberstaufen angekommen, und haben uns schon gewundert, warum wir auf dem Weg kaum andere Rallye Fahrzeuge gesehen haben. Wie sich heraus gestellt hat, waren außer uns erst um die 20% der anderen Teams da, oder sie haben sich nicht wie die anderen im Kern von Oberstaufen breit gemacht. Also hieß es erst mal zu unserem Gästehaus „Daniela“, das wir schon im Januar gebucht hatten. Zum Glück waren Navis zu diesem Zeitpunkt noch nicht verboten, so dass unsere Unterkunft schnell gefunden war. Parkplatz mitten im Hof und nur ca. 5 min zu Fuß zum Kurhaus (wo abends die Party stattfinden sollte) – optimal. Kurz eingecheckt und ab ins Kurhaus zur Einschreibung, und dem Abholen unserer Rallyeschilder und GPS Geräte, die wir bestellt hatten. Auch hier war noch alles recht ruhig, die vielen übrigen Team-Taschen mit Aufklebern etc. zeigten klar, dass die meisten noch nicht da waren.

 

Alles klar, zurück zu den Autos, die Schilder mussten drauf, und wir waren noch nicht so ganz zufrieden mit unserer Verladung, mit den vielen Ersatzteilen und den Wasser- und Benzinkanistern ging vor allem Reini doch hinten ziemlich in die Knie, so wollten wir dann doch nicht starten. Also alles wieder raus, Wasserkanister halb ausleeren, die schweren Ersatzteile raus aus dem Reini, alles rein in den Erwin (der wegen der Auflastung immer noch prima da stand). Irgendwann waren dann doch alle zufrieden, die Schilder waren montiert, und es konnte endlich in Richtung Abendessen gehen – das letzte „echte“ deutsche Essen für die nächsten 3 Wochen…

 

So gegen halb 9 kamen wir dann doch auf der Rallyeparty an, und mussten feststellen, dass zwar schon viele Autos draußen auf dem Parkplatz waren, aber drin kaum was los. Aber weder durch die 0,33l Piccolo Weizen  oder die sich als männliches Duo herausstellenden „Schneehühner“ ließen wir uns unsere gute Laune trüben. Da wir wussten, dass es am nächsten Tag früh losgehen würde, ging es dann auch recht bald wieder zurück zur Daniela. Vorfreude: riesig. Nervosität: ein bisschen.

Tag 1, Samstag 27.04.2013: Oberstaufen [DE] – Eferding [AT]

Heute ist der Tag, auf den wir seit über 8 Monaten hinarbeiten. Seit der Zusage des Startplatzes Mitte August verging kein Tag, an dem wir nicht an die Rallye gedacht haben. Seit Weihnachten gab es auch kein Wochenende, an dem es nicht irgendetwas für die Rallye zu tun gab. Und heute würde es endlich losgehen. Entsprechend war auch die Stimmung morgens, nervös waren jetzt alle. Erinnert hat mich das sofort an eine bevorstehende Prüfung damals an der Uni: Hab ich genug gelernt? Hab ich das Richtige gelernt? Hab ich alles dabei? Irgendwas Wichtiges wie Taschenrechner vergessen? Was kommt alles dran? Sobald wir über die Startrampe waren, was dieses Gefühl auf einen Schlag wie weggeblasen – aber so weit sind wir noch nicht.

 

Erst mal hieß es auschecken, die guten Wüsche von Daniela entgegen nehmen und das Versprechen abgeben, uns bei ihr zu melden sobald wir wieder im Lande sind (nachdem wir auch gleich vergessen haben, einen Zimmerschlüssel abzugeben, müssen wir das sowieso ;-). Also auf in die Autos, Funkgerät angeworfen (ohne die würden wir uns wirklich 5x so oft verfahren), und die 300m in die als „zur Aufstellung“ deklarierte Straßen fahren, parken, und wieder rein ins Kurhaus zum Weißwurstfrühstück. Uhrzeit: 6.30. Auch wenn es auf den Fotos nicht so aussieht: das kostenlose alkoholfreie Weizen wollte keinem so recht schmecken, ob es am Geschmack oder an der Rallye lag, kann ich nicht sagen.

 

In den nächsten Minuten kamen dann auch langsam die ersten Verwandten, die uns für unsere Reise alles Gute wünschen und uns direkt am Start verabschieden wollen. Wirklich toll, wenn man bedankt, dass man über 2 Stunden von daheim nach Oberstaufen fährt, alle also schon in der Früh um 5 los mussten. Irgendwann hieß es aber auch für uns ab nach draußen, kurze Reden der Veranstalter, Segen von katholischer, evangelischer und islamischer Kirche (3-fach Schutz sozusagen), und ab in die Autos. Als Team 42 dauerte es eine gute Stunde, bis wir endlich über die so lang ersehnte Rampe fahren durften. Ein unglaubliches Gefühl. Als Tauschgegenstand für unsere mitgebrachte E-Gitarre samt Verstärker gab es eine handliche Flöte, die gleich mal bei der Andrea gelandet ist. Mit den ersten Anweisung, wo wir das Roadbook abholen müssen (MAHAG Zentrale nördlich von Kempten in Haldenwang) ging es gleich mal in die falsche Richtung, da wir nicht den schnellen Weg über die Bundestraße (wie von uns geplant), sondern Landstraßen nehmen mussten, da wir zusätzlich kleine Zwischenaufgaben wie sich die Steigung eines Schildes zu merken oder die Streben eines Brückengeländers zählen zu erledigen hatten.

 

Bei MAHAG selbst gab es unsere Mini Baby Racer in Empfang zu nehmen und gleich einmal mit einer Spitzenzeit von 28,33 Sekunden eine Runde auf dem Parkplatz zu drehen. Wie künftig alle anderen Aufgaben wurde das gleich im Roadbook dokumentiert und wird konnten wieder los: zum ersten Mal freie Fahrt! Über Bad Tölz und Rosenheim ging es rauf nach Mühldorf / Altötting und über den Inn nach Österreich. Kurzes Foto mit dem Team an der Landesgrenze (wichtig für das Roadbook und die spätere Wertung), und bei zunehmender Dämmerung weiter Richtung Linz. Bei Efferding (ca. 25 km vor Linz) landeten wir dann auf Empfehlung von Einheimischen (schön wenn man im Voll-Dialekt mit den Leuten reden kann und trotzdem verstanden wird) auf einem öffentlichen Parkplatz und in einem (zumindest für Chinesen) landestypischem Restaurant.

 

Mit allen Irrwegen haben wir am ersten Tag um die 440 km geschafft, und waren somit genau im Zeitplan. Zum ersten Mal wurden die Autos in Schlafmodus gebracht, wichtiges Gepäck auf die vorderen Sitze gepackt und alles andere (wie z.B. „Jerry“, unser Sauerkirschbaum für den Park in Istanbul) auf den Autos verstaut. Zeit für die erste Übernachtung in den Autos. Die ersten Meinungen schwankten zwischen „kuschelig“ und „beklemmend“

Tag 2, Sonntag, 28.04.2013: Eferding [AT] – Kiskunfélegyháza [HU]

Kurz nach 7 hieß es aufstehen, und: Es haben wirklich alle richtig gut geschlafen. Keine Schmerzen, keine Verspannungen, keine Probleme. Die Investition in unsere Deluxe-Maßanfertigungsmattratzen hat sich absolut rentiert. Auch von unserer Ausrüstung, die wir draußen lassen mussten (Jerry, die Mini Baby Racer usw.) war noch alles da, eigentlich ein perfekter Morgen. Also hieß es zusammenpacken (langsam kommt da Routine rein), kurz ins benachbarte Gasthaus zum Frühstücken und wieder auf die Straße, heute hieß es Kilometer machen.

 

Nächstes Ziel: Linz. Auf der Karte schaut die Durchfahrt eigentlich ganz einfach aus (auf der E129 rein, und auf der E3 raus), als wir dann aber zum zweiten Mal  am Terrakotta-Krieger Ausstellung vorbei kamen, wussten wir, dass und die „all directions“ Schilder nicht dahin führten, wo wir hin mussten (die GPS Route dazu sagt wohl alles…). Nach einer guten Stunde kamen wir dann aber doch auf die E3, die uns entlang an der Donau (echte wunderschöne Gegend) weiter in Richtung Südosten ins „Mostviertel“ brachte, irgendwie ließ sich aber keiner dafür begeistern, ein Fässchen mitzunehmen (Gewicht uns so).

 

Mittags ging es dann bei absolutem Traumwetter durchs österreichische Hinterland, als wir zwischen zwei Bundesstraßen wechseln mussten.  Aber da sagen die Bilder mehr als tausend Worte. Unsere Passats fahren wie immer ohne Mucken und machen absolut alles mit. Im Moment macht es einfach nur Spaß!

 

Am frühen Nachmittag treffen wir dann zum ersten Mal seit gestern Mittag auf ein anderes Team:  Nr. 78 M!GO mit ihren schwarzen Audis, die sich gleich hinter und einreihen und mit denen wir dann kurz darauf bei der Mittagspause die üblichen Rallye Themen besprechen: Welche Route fahrt ihr? Wie laufen die Autos? Schon andere Team gesehen? Lustige Jungs aus dem Schwabenländle, wir werden sicher noch ein Bier zusammen trinken.

 

Weiter geht’s quer durch Land Richtung Ungarn, erwähnenswert ist da vor allem ein versehentlicher Abstecher auf den verlassen gelegenen Bauernhof, dessen Besitzer sich schon sehr über die beklebten Autos gewundert hat, die da zwei Mal um den Hof kreisen… Beim Grenzübergang gab es wie immer das Foto für das Roadbook, und da wir sonst keine weiteren Aufgaben hatten, hieß es nur weiter Kilometer machen. Das ist in Ungarn gar nicht so einfach, man merkt jetzt schon deutlich den Unterschied zu den deutschen Straßen, so dass wir am Ende nach 12 Stunden auf der Straße nur gut 600 km geschafft haben.

 

Bis auf ein paar kleine Verfahrer, die wir aber schnell wieder korrigieren konnten, ging es quer durch Ungarn, vorbei am Balaton (Plattensee) immer weiter in Richtung Südosten, bis wir schließlich in unserem heutigem Etappenziel Kiskunfélegyháza ein nettes kleines Hotel mit Wlan für nur 10 € fanden – optimal. Morgen geht es weiter nach Brasóv. Seid gespannt!

Tag 3, Montag, 29.04.2013: Kiskunfélegyháza [HU] - Codlea [RO]

Ziel der heutigen Etappe sollte Brasóv bzw. Codlea ein paar km außerhalb werden, da wir für heute Abend die Übergabe unserer Spenden eingeplant hatten, und auch schon zu einem Abendessen und kostenloser Unterkunft (super für unseren Übernachtungs-Durchschnitt) eingeladen waren. Also rein in die Autos und los in Richtung rumänischer Grenze. Gut, dass wir gestern auf der Suche nach einem Hotel ein paar extra Kilometer gemacht hatten, so dass wir zügig an der gut ausgeschilderten Grenze waren. Zum ersten Mal gab es dort auch eine „echte“ Grenzkontrolle, wenn man den kurzen Blick des grimmigen Grenzbeamten so nennen kann. Sofort nach dem Grenzübergang ging es wieder raus zum Fotoshooting, und ab dann hieß es nur noch: Goodbye Hungary, welcome Romania!

Die Wegführung war theoretisch recht einfach: Immer auf der roten 1 bis hinter Sibiu (300km), dann auf die rote 7 (?) Richtung Brasóv (140 km) und schon sind wir da. Leider wurde aber der Unterschied von den recht guten ungarischen Straßen zu den rumänischen schnell klar: Baustellen, Umleitungen, Bahnübergänge, bei denen man sich nur eine echt stabile Ölwanne wünschen konnte. Entsprechend lang zogen sich auch die paar km bis Arad, und auch weiter nach Devan waren die Schlaglöcher tief genug, um beim vorbei fahren den Grund nicht erkennen zu können (kein Scherz). Dank guter Anweisungen der ersten Autos „links – rechts – jetzt eins in der Mitte – bremsen jetzt überall“ [Anmerkung des Autors: ja das war ich, es gab aber sonst auch echt nix zu tun], sind wir aber auch durch dieses Stück gut durchgekommen, und nach einem typisch ungarischem Mittagessen (Steak mit selbstgemachten Pommes und Krautsalat) wurden die Straßen auch endlich wieder besser.

Das Wetter war wie immer auf unserer Seite: Strahlender Sonnenschein, keine Wolke am Himmel, und beim Blick auf das Thermometer ließ sich eine 29,5 °C ablesen – zum Glück hatten wir Sonnencreme eingepackt. Die Passats hatten damit sowieso kein Problem, dank unserer nicht nur stylischen, sondern auch extrem funktionalen Lufthutzen lag die Temperatur bei normaler Fahrt nie über 70-80 Grad. Also weiter Kilometer machen: Nach Devan kam erst einmal lange nichts, und die auf der Karte optisch ansprechende „Bundesstraße“ entpuppte sich als ein kommen und gehen von typisch rumänischen Dörfern. Aus den fragenden und ab und zu auch einmal erfreuten Blicken der Bevölkerung konnten wir schließen, dass noch nicht allzu viele Rallyeteams diese Route genommen hatten, waren doch viele bereits Richtung Süden abgebogen.

Irgendwann kam dann doch Sibiu, und bereits auf dem Weg aus der Stadt konnten wir die weißen Spitzen der Karpaten sehen, an deren Fuß wir bis nach Brasóv fahren würden. Wirklich ein toller Anblick, und auch die Landschaft erinnerte mehr und mehr an unsere Alpen als an Mittelrumänien (zumindest wie wir es uns vorgestellt hatten). Kurz nach 19 Uhr (12 Stunden Fahrzeit für 550 km sagen alles) kamen wir aber dann doch ausgehungert in Codlea an und wurden bereits von Rebeca Prodan mit Familie und ihrem Team freudig erwartet. Für das absolut leckere Essen und die Luxusunterkunft konnten wir uns gar nicht genug bedanken, und hatten bei den anschießenden Gesprächen schnell alle das Gefühl, dass unsere Spielsachen (die natürlich von den Kindern begeistert aufgenommen wurde) bei der Lage in Rumänien nur ein Tropfen auf den heißen Stein waren. Rebeca wird nach der Rallye sicher noch einmal von uns hören.

Doch wir hatten noch mehr dabei: Eine unserer Rallye-Aufgaben war, mit einem Einheimischen und den sieben Bier Scheffler Bräu, wie wir am Start bekommen haben, anzustoßen. Rebacas Mann Copmel ließ sich da nicht zweimal bitten, aber irgendwann waren dann doch alle froh, sich ins bequeme Bett fallen lassen zu können.

Tag 4, Dienstag, 30.04.2013: Codlea [RO] - Edirne [TR]

Wir wussten, dass wir auf jeden Fall über die bulgarisch-türkische Grenze müssen, da auch die Prodans uns davon abgeraten haben, die Nacht in Bulgarien zu verbringen. Also wie immer in aller Frühe raus, und die Autos von unserem abgesperrten Privatparkplatz holen. Nur leider klang das Zischen aus dem Motorraum bei der Monika gar nicht gut (jaja, die Mädels haben uns schon am Tag vorher darauf hingewiesen, dass die Monika schlecht zieht, aber bergauf in den Karpaten ziehen die andere auch nicht besser). Der Schaden war schnell gefunden: Irgendein spitzzähniges-vierbeiniges Pelztier hat sich an unseren Schläuchen vergriffen. Jod für Andy: Klebeband drüber, basst. Verabschieden, schnell noch zur Post, Postkarte an Scheffler Bräu schicken, und los nach Süden, wir hatten sowieso schon viel Zeit verloren. Kurzer Abstecher ans „Graf Dracula Schloss“ Bran (in Bran), deswegen waren wir eigentlich nach Transsilvanien gekommen, und auch gleich die nächste Rallyeaufgabe erfüllen: Straßenkonzert mit unserer Flöte, es gab Bruder Jakob zu singen. Leider waren die erhofften Touristenmassen noch nicht eingetroffen, so dass es ein kleines Standkonzert für die leicht desinteressierten Souvenirverkäufer. Foto gemacht, in die Autos und weiter.

Aber auch wieder nicht lange, der Weg über die Karpaten machte Erwin ein bisschen zu schaffen: An einer steilen Serpentinenstraße fing auf einmal die Öl-Warnleuchte wild an zu blinken und ein unangenehmenes „PIEP-PIEP-PIEP-…“ von sich zu geben. Shit, rechts ran, Öl prüfen: halb voll. Gut, dann eben noch mehr rein, möglichst nicht von dem anschleichenden Straßenhund beißen lassen (mit den Hunden in Rumänien kann man wirklich nur Mitleid haben, aber ohne Tollwut Impfung heißt es nach einem Biss: Rallye zu Ende und ab ins Flugzeug nach Hause). Wieder rein in den Erwin und ohne Probleme weiter (Das Problem sollte im Laufe des Tages noch öfter auftreten, aber mit konstantem Ölstand und nur bei langen Steilstrecken haben wir beschlossen, dass wir sowieso nichts daran ändern können).

Eigentlich war geplant Bucarest zu umfahren. Herr Prodan meinte aber, dass es mittags auf der Straße mitten durch viel schneller gehen würde, und super ausgeschildert sei auch alles. Als Einheimischer hätte das wahrscheinlich funktioniert, aber irgendwie haben wir uns dann doch verfahren, und am Ende dann doch länger gebraucht als geplant. Aber: Erstens eine tolle Stadt gesehen, und zweitens gleich mal Straßenerfahrung für Istanbul gesammelt [Nachtrag aus Zeit nach Istanbul: die sind aber noch schlimmer]. Immer weiter Richtung Süden, Wetter traumhaft, bis nach Ruse zur Grenze. Foto gemacht, Straßenmaut bezahlt (Sonderausnahme für Bulgarien), und weiter. Natürlich ist es gerade eine super Jahreszeit, aber Bulgarien war ganz anders als vorgestellt: Grün, saftig, viele Wälder, richtig urig. Leider hatten wir keine Zeit alles voll zu genießen, wir mussten weiter. Gleich mal wieder verfahren, quer durchs Land zurück auf die richtige Straße, an den unglaublichen Blicken der bulgarischen Landbevölkerung vorbei. Nach etlichen Stunden kam dann doch die türkische Grenze in Sicht, und wie aus dem Nichts auf einmal auch wieder andere Teams, die wir in den letzten beiden Tagen gar nicht mehr gesehen hatten. Ab an die Grenze und erst mal warten, nur keine Hektik, ist ja erst 9 Uhr abends und noch 50 km zu fahren. Zwei Stunden später ist dann alles vorbei, Pässe 3x kontrolliert, Pflichtgemäß alle tierischen Vorräte wie Beef Jerky und Stangensalami entsorgt ;-) Auch Jerry hat sich ruhig verhalten, das nötige Baumgesundheitszeugnis hätten wir aber natürlich auch gehabt ;-))). Letzter Grenzübergang für die nächsten 2 Wochen  geschafft, wie immer Foto gemacht und ab nach Edirne, es war schon 11 und alle wollten bloß noch ins Bett. Das gabs auch, mitten in der Stadt im Balkan Hotel. Angriff auf Istanbul war für morgen Vormittag geplant, wie viele andere Teams sich nachts in die leere Stadt rein schleichen wollten wir nicht.

Tag 5: Mittwoch, 01.05.2013: Edirne [TR] – Istanbul [TR]..

Wir wollten die Action, und wir haben sie auch bekommen. Endlich mal wieder einigermaßen ausschlafen, und los auf dir letzten 250 km in Europa. Und wir waren nicht die einzigen auf der Straßen: Immer wieder trafen wir auf andere Teams, die alle in Richtung Istanbul unterwegs waren. Und irgendwann waren wir dann mitten drin im Verkehr, die geplante Route war nach der ersten verpassten Ausfahrt für die Katz und wir mussten uns auf die Beschilderung verlassen – brauchte leider auch nichts, so schnell wir man vorbei war konnte man die Karte gar nicht lesen. Also, nächste Tanke und fragen. Und wie durch ein Wunder spricht uns auf Deutsch ein türkischer LKW Fahrer an, der sogar anbietet vorauszufahren und uns wieder auf die richtige Straße zu lotsen – perfekt. Also wieder auf dem richtigen rein ins Zentrum, entlang der Küstenstraße, schon wieder vorbei an der richtigen Abfahrt, umdrehen mitten vor den großen Moscheen, wieder zurück und rein in die Altstadt, und: wir sind da. Der große Platz zwischen der Blauen Moschee und der Hagia Sophia war schon teilweise voll mit Autos, aber bei weitem nicht so viele wie gedacht, wir waren auf jeden Fall unter den ersten 30%, trotz Umweg über Brasóv. Wahnsinn.

Der Rest des Tages war frei: Hotel suchen (oberhalb einer Shisha Bar, 6-Bett Zimmer mit der „Dusche des Grauens“), Fahrerlager Leben genießen, Horrorgeschichten von anderen Teams hören (gebrochene Achsen, gerissene Ölwannen, ein Team hat sogar 2 Kühler vernichtet). Abend bei beim 3:0 von Bayern gegen Barcelona ausklingen lassen.

Tag 6: Donnerstag, 02.05.2013: Istanbul [TR]

Unser einziger kompletter Tag in Istanbul. Frühstücken auf dem Dach des Nachbarhotels, und rauf zum Fahrerlager, um 11 sollte es Infos zum heute geplanten Mini Baby Racer Rennen samt Rekordversuch geben. Tatsächlich sollte das Rennen schon um 12 starten, also rein in unsere MAHA Shirts, Racer aus den Autos geholt und in die Startreihenfolge. Echte „Plätze“ gab es am Ende sowieso nicht, aber der Rekord wurde geschafft, somit sind wir nun Teil eines Guinness Weltrekord!

Endlich „echte“ Freizeit: Blaue Moschee bzw. Sultan Achmmed Moschee: das Wahrzeichen der Stadt, muss man gesehen haben. Hopp on - Hopp off Bustour: Bei dem Verkehr eine dumme Idee. Nach 3 Stunden sind wir fluchend geflüchtet, obwohl noch knapp die Hälfte der Strecke zu fahren gewesen wäre. Stau von oben hatten wir genug gesehen, und es war auch schon zu spät für den großen Bazar und unsere Istanbul Aufgabe (Thermometer im Postamt fotografieren). Also auf ins Nachtleben, morgen sollte es schon wieder weitergehen.

Tag 7: Freitag, 03.05.2013: Istanbul [TR] – Ankara [TR]

Und schon wieder früh raus, es gab viel zu tun: Fotos hochladen, damit zu Hause auch alle sehen was wir so treiben, auschecken, Autos für den Le Mans Start (alle Rennen zu den Autos und fahren los) klar machen und das Verpasse von gestern nachholen. Alles geschafft, perfekt in der Zeit also wieder am Fahrerlager, die großen Verabschiedungsreden laufen schon und wie immer eine halbe Stunde zu spät ging es dann durch die jubelnden Menschenmengen hinunter zum Hafen auf die Autofähre über den Bosporus. Erster Reifenkontakt mit Asien!

Nächster Anlaufpunkt: Der Allgäu Orient Park, wo wir uns von Teammitglied Nr. 10 (Erwin, Monika und Reini mitgezählt) verabschieden mussten. Leider machen wir hier ja eine Rallye und keine Rundfahrt, als Anhaltspunkt hatten wir nur den Namen des Stadtteils, in dem der Park ist. Den zu finden war gar nicht sooo schwer, aber der Park selbst war dann doch im nirgendwo. Zum Glück trafen wir dann ein Team mit türkischem Übersetzer, und konnten dann doch in der Mittagshitze unseren Jerry samt Auspuff Schild einpflanzen.

Die Fahrt nach Ankara sollte lang werden, also raus mit den Gaskochern, wir hatten ja noch Nudeln da. Die anderen Team machten sich schnell wieder auf den Weg, und am Ende waren wir (außer den 20 städtischen Gärtnern, die noch fleißig wässerten) ganz alleine, und zogen so auch schnell die Aufmerksamkeit des Polizeiautos auf uns, das gerade dann kam, als wir zusammenpackten. Und mal wieder eine Überraschung: Vier super freundliche junge Männer stiegen aus (zum Teil gut englisch sprechend) und beschrieben uns zuerst nach ein wenig Rallye Smalltalk den Weg, und meinten dann wir sollen doch einfach nachfahren, sie lotsen uns raus. Vorher noch kurzes Fotoshooting und los.

Es sollte ein langer Weg nach Ankara werden. Über 300 km auf der deutschen Autobahn sind kein Problem in 3 Stunden, aber auf türkischen Bundesstraßen sieht das ganze anders aus. Laut OK sollte heute noch am Abend eine Feier in der Uni von Ankara sein, bei der wir uns einen Guide für eine morgige Tour suchen sollten, aber bei noch 90 km um 22 Uhr war klar, dass es für uns (und die vielen anderen Teams, die wir und die uns immer wieder überholten), keine Party mehr geben würde. So ist es am Ende auch gelaufen, nach 3 Stunden Irrfahrt durch Ankara, wilder Verfolgungsjagd mit einem Taxi und dem Besuch von 3 Unis sind wir tatsächlich angekommen. Morgen geht’s dann weiter nach Corum.

Tag 8: Samstag, 04.05.2013: Ankara [TR] – Boğazkale [TR]

Eigentlich sah alles nach einem lockerem Tag aus: Nicht zu viele km zu fahren, also Kräfte sammeln für den ersten Tag der Chinesen-Rallye tags darauf. Vormittags noch eine kleine Tour durch Ankara um sich ein paar interessante Sehenswürdigkeiten zeigen zu lassen, und dann am mit Tempo 130 (die tollen Straßen ließen das ja zu) ab Richtung Corum. Mittags leckeren Fisch, frisch gekäschert und vom Andy nach deutschem Tierschutzgesetz geschlachtet. Gegrillt, einfach lecker.

Und dann kam es doch wie es irgendwann kommen musste wenn alles zu gut läuft: Panischer Hilferuf aus dem Funk „Die Monika stottert und fährt nicht mehr“. Und tatsächlich blieb sie ein paar Meter später in einer Seitenstraße stehen – 10 km vor unserem Tagesziel Boğazkale. Los gings mit der Fehlersuche, die erste Vermutung, dass kein Bezin in den Motor läuft, was schon mal gut, die Benzinpumpe im Tank gab nämlich keinen Mucks mehr von sich. Draufklopfen half zwar kurz, aber nach ein paar Sekunden war der Motor auch schon wieder aus. Als dann der vom freundlichen Polizisten (der uns zwischenzeitlich mal besuchte) bestellte Mechaniker nicht kam, hieß es abschleppen ins nächste Dorf, der örtlicher Profischrauber samt Werkstatt zwar schnell zur Stelle, und siehe da nach nur einer guten Stunde lief die Monika schon wieder. Eine Ersatzpumpe, meinte er, brauchen wir nicht, es ja ein deutsches Auto. Supi, trotzdem halten wir unsere Augen offen und versuchen in den nächsten Tagen eine aufzutreiben, man weiß ja nie…

In Boğazkale selbst (alte Festungsanlage) war das Fahrerlagerleben schon von im Gange, nachts gab es über der Burg noch Feuerwerk und die guten alten Waldbrand-Ballone. Perfekter Tagesabschluss für einen nicht ganz so perfekten Tag.

Tag 9: Sonntag, 05.05.2013: Boğazkale [TR] - Amasya [TR]

Start des ersten Tags der Chinesen-Rallye und heute mal als eines der ersten Teams rein eins Vergnügen. Und vorab: Der ganze Tag ist wirklich super gelaufen, (außer einen ganz kleinen) keine Verfahrer, alle Aufgaben erledigt und sogar noch ein super Hotel bekommen – nach zwei Nächten im Auto hatten wir uns das verdient.

Quer durch die kleinen türkischen Dörfer ging es, wortwörtlich über Stock und Stein und ab und zu auch mal über eine tote Schlange. Wahnsinn wie sich die Landbevölkerung über uns gefreut hat, und wir haben natürlich auch so gut es ging Geschenke verteilt, noch haben wir einen kleinen Vorrat an Spielsachen und Süßigkeiten. Besser als tausend Worte erklären das aber die Videos bei Facebook, einfach mal anschauen. Unsere Flussüberquerung haben wir aber leider nicht auf Video.

Mittags gabs etwas Außergewöhnliches: Gegrilltes Fleisch serviert ausgespießt auf einem heißen Morgenstern. Das war natürlich auch ein Foto wert. Einfahrt nach Amasya mit Polizei-Geleitschutz, daran kann man sich gewöhnen. Am nächsten Tag geht’s zur zweiten Etappe der Chinesen-Rallye, mal sehen was uns hier erwartet!

Tag 10: Montag, 06.05.2013: Amasya [TR] - Ordu [TR]

Aktuell geht alles Schlag auf Schlag, deswegen muss ich mich kurz halten: Der zweite Tag der Chinesen-Rallye hat uns ganz schön zugesetzt. Nachdem am ersten Tag alles gut gelaufen ist, sind wir weiter voll drauf los gefahren. Resultat: Ein ausgerissener Dämpfer hinten rechts beim Reini, den wir (bzw. der Andy) zum Glück selbst direkt reparieren konnten (Dank den guten Beilagscheiben vom „Schmid va Stohl“). Und später dann gleich noch ein kaputtes Radlager beim Erwin, dieses Mal aber in der Stadt, so dass ein Mechaniker und Ersatzteile nicht weit waren. Trotzdem hat die Chinesen-Rallye riesen Spaß gemacht, und wir sind mal wieder in Gegenden gekommen, die man als normaler Touri nie sehen wird. In Ordu angekommen gab es dann ein großes Konzert mit unseren Instrumenten, die wir am Start bekommen haben, und die Andrea war mit unserer Flöte natürlich mit dabei.

Tag 11: Dienstag, 07.05.2013: Ordu [TR] - Kars [TR]

Es war mal wieder ein reiner km-Tag angesagt, aber der hatte es wirklich in sich. Für mich (Stefan) bisher mit Abstand die schönste Strecke, die wir auf der Rallye gefahren sind, und man konnte an einem Tag sehen, wie vielfältig die Türkei ist. Manchmal meint man, man ist im Allgäu, manchmal im Grand Canyon, manchmal auf Island und manchmal im Regenwald. Wirklich unbeschreiblich! Echt ein wahnsinnig tolles Land, hier gibt es so viel mehr als nur Mittelmeer. Schaut euch die Videos an, die können einen  Teil davon zeigen. Und auch die Leute sind so super freundlich, da kann man sich daheim eine Scheibe abschneiden. Wir können kaum wo nach dem Weg fragen, ohne zum Tee eingeladen zu werden. Am Ende des Tags sind wir gut in der Zeit in Kars auf der Burg (auch mal wieder extrem Spektakulär) im Fahrerlager angekommen – zum Glück ohne technische Probleme.

Tag 12: Mittwoch, 08.05.2013: Kars [TR]

Heute war nur Tour um Kars angesagt, zuerst Spenden und Schulmaterial in einer Schule abgeben um tiefsten Hinterland wo es am dringendsten benötigt wird, später an einen großen See zum mal wieder eine Rallye Aufgabe zu lösen. Viele Kinder konnten gar nicht fassen, was wir da alles anschleppen, die Freude war natürlich riesig. Schaut auch das GPS an, dann seht ihr wo wir überall unterwegs waren – und jetzt geht’s dann ab Richtung Süden.

Tag 13: Donnerstag, 09.05.2013: Kars [TR] - Refahiye [TR]

Genug Zeit im wunderschönen (und regnerischen) Osten der Türkei verbracht, es sollte endlich wieder Richtung Südwesten gehen, aber natürlich nicht ohne uns vorher noch die Antikstadt Ani und den Ararat aus der Nähe anzusehen. Vor allem der Ararat ist absolut beeindruckend, wie oft hat man die Gelegenheit einen çay (türkischer Tee) an einem so geschichtsträchtigen Ort zu trinken? Trotzdem müssen wir weiter nach Westen, zum Glück auf guten Straßen, so dass wir abends in Refahiye, unserem heutigem Schlafplatz, ankommen.  Das morgige Ziel Avanos in Kappadokien wollten wir morgen Mittag erreichen, also alles voll im Plan.

Tag 14: Freitag, 10.05.2013: Refahiye [TR] - Avanos [TR]

Früh morgens weiter Richtung Avanos, wo wir wie geplant mittags ankommen, schnell ein Hotel suchen (wie immer inklusive Wlan) und uns gleich weiter auf unsere Kappadokien Rundfahrt machen, das Roadbook verlangt hier noch einige Fotos, die von bestimmten Sehenswürdigkeiten gemacht werden sollen. Auch hier wie immer alles äußerst beeindruckend, entsprechend viele Touri-Busse sind auch unterwegs, und nicht zum ersten Mal treffen wir auf deutsche Reisegruppen, die natürlich super interessiert sind, was wir da machen, wohin wir fahren usw.

Und nachdem alles so gut lief, wie kann es anders sein: Wieder eine Panne, dieses Mal das Radlager hinten rechts bei der Monika. Mittlerweile waren wir ja schon geübt, Mechaniker suchen, Ersatzteile kaufen, laaange warten, und dann mit einem kleinen Loch im Geldbeutel weiterfahren. Da sich die Fähre von Iskenderun nach Haifa aber auch im einen Tag nach hinten verschiebt, haben wir genug Zeit und müssen und keinen Stress machen.

Tag 15: Samstag, 11.05.2013: Avanos [TR] - Iskenderun [TR]

Heute sollte es endlich in Richtung Mittelmeer gehen. Da wir wieder einmal auf Nummer sicher gehen wollten, und der schnellen Strecke in Richtung Süden nicht ganz trauten (was hier genau Autobahn ist, und was nicht, lies sich anhand unserer Türkei-Karte nicht so einfach sagen, und wir wollten ja weiterhin keine Regeln brechen).  Vorher ging es noch an die letzte Station unserer Kappadokien Roadbook Aufgabe, die wir gestern dank unserer Panne (für deren Behebung wir den kompletten Nachmittag verloren hatten) nicht mehr geschafft haben.

Leider gibt es von der Strecke keine Aufnahmen, aber hier wäre jedes deutsche Kieswerk besser zu befahren gewesen als diese Straßen. Eine Mischung aus Serpentinen, Schotterwege, mit Wasser gefüllte Schlaglöcher usw. halten unsere Durchschnittsgeschwindigkeit irgendwo bei 30 kmh. Ersteres wurde dann auch dem Team 14 zum Verhängnis, die bei regennasser Fahrbahn ein Auto seitlich im Graben aufs Dach legten – zum Glück in Richtung zum Hang und nicht bergab. Außer einem Totalschaden am Wagen gabs zum keine Verluste, und wir konnten in Endzeit Manier noch ein paar Werbegeschenke erbeuten, die keinen Platz mehr in den beiden übrigen Autos hatten. Pannendienst und Polizei war schon da, für uns gabs außer „Gute Fahrt“ zu wünschen also nichts mehr zu tun.

Irgendwann ging dann doch mal wieder in eine Stadt, die Straßen wurden besser und das Tempo gleich mal wieder angezogen – es war schon dunkel und wir waren immer noch nicht am Mittelmeer. Und wie kann auch sein, wenn es gerade wieder richtig gut läuft, dann kommts am Dicksten.  Bei dem, wie es jetzt weitergeht, gehen die Meinungen auseinander. Hier die subjektive Sicht aus dem dritten Auto aka Erwin: Wie immer ging es in zügigen Tempo Innerorts über diverse Ampeln, und da sich die türkischen Behörden offensichtlich nicht für uns interessierten, hatten wir es uns schon lange angewöhnt, uns auch bei gelb, dunkelgelb und eigentlich auch bei hellrot von keiner Ampel stoppen zu lassen. So auch dieses Mal: Ampel springt auf gelb, alle geben nochmal Gas (man will ja nicht bei dunkelrot drüber), und plötzlich haut der Andy vorne im Reini eine Vollbremsung rein –warum ist immer noch nicht so ganz klar. Monika schlittert (kein ABS), Erwin schlittert (auch kein ABS), und natürlich ist der Gripp auf der nassen Straße mehr als schlecht. Die Folge: Die Anhängekupplung von Monika vernichtet nicht nur Erwins Zusatzscheinwerfer, sondern verzieht auch das Kühlergebläse so, dass bis zum Flughafen in Amman immer ein nerviges Schleifen bei jedem Anfahren durch Erwins Innenraum dröhnt. Auch die Kollegen von Team 14, die mittlerweile wieder aufgeschlossen haben, haben ihren Spaß, aber zum Glück können wir dann doch weiterfahren.

Aus dem Plan, irgendwo am Mittelmeer in den Dünen zu schlafen, wurde dann aber auch nichts (die Industrie lässt wirklich keinen Meter für ein paar Abenteurer wie uns), so dass wir nach etlichen Diskussionen in einem  Arbeiterwohnheim in Dörtyol landen. Am nächsten Tag war man sich einig, dass man doch besser im Auto geschlafen hätte, denn dieses Loch war wirklich das Schlimmste, was wir auf der Rallye als Schlafplatz nutzen mussten. Aber Regeln sind nun mal Regeln, und wir mussten unser Budget einhalten.

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